Daten zum Konzert

Konzertkarte

Datum: 17. November 2012

Einlass: 20 Uhr

Start: ca. 21 Uhr
Ende: ca. 23:10 Uhr

Location: Café Nachtleben in Frankfurt/Main

Headliner: Tim Bendzko + Band

Support-Act: Elif Demirezer, F.R.

 

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Das Konzert

Das Konzert war ausverkauft. Meine Karten (ich war mit einer Freundin dort) ersteigerte ich auf Ebay, wenige Tage nach dem ich erfuhr, dass Elif Demirezer eine der „Vorbands“ sein sollte. Allein das war für mich Grund genug, auf diese beiden Tickets zu bieten.

elif demirezerGegen 21 Uhr betrat die Band die Bühne und die Menge tobte. Ein tolles Intro eröffnete das Konzert. Kurze Zeit später folgte Elif. Es war eine leichte uptempo Nummer, die das Publikum aufheißen sollte. Und es funktionierte. Die junge Berlinerin hatte sofort die Ohren der Leute für sich gewonnen. Die Stimmung lockerte sich sofort auf. Es folgten zwei wundervolle Balladen. Elif, die vor allem bekannt geworden ist, durch ihre Teilnahme bei Popstars 2009, hatte es geschafft mit drei wirklich guten und selbstgeschriebenen Songs den vollen Club aufzuwärmen. Und sie wurde herzhaft und warm aufgenommen. Da machte das „Ich vergesse immer meinen Namen zu nennen“ dieses schüchterne junge Mädchen mit der fabelhafter Stimme und Gitarre unterm Arm direkt noch sympatischer – es klingt ziemlich vor eingenommen, dem stimme ich zu, aber ähnliche Worte fand auch die Freundin, mit der ich dort war, und sie kannte Elif bis dato gar nicht.

Nach einer kleinen, minimalen Pause kam auch direkt F.R. auf die Bühne, der, der Lautstärke nach zu urteilen, bereits bekannt(er) in der Menge war. Der gebürtige Braunschweiger Hip Hop Künstler und guter Freund von Tim Bendzko erweckte auch den letzten Rest des Publikums mit einigen Songs aus seiner aktuellen Platte.

Tim Bendzko betrat anschließend (die Übergänge waren nahezu nahtlos) die Bühne im gewohnten Chillout-Wohlfühl-Look. Der Berliner Sänger spielte einige Songs seines Albums und auch neue bzw. unveröffentlichte Songs. Die Menge tobte, kreischte und flippte aus. Keine Frage, die Teenager im Club waren nun auch wach. Besonderes Highlight seines Auftritts war es, als er sich mit der Gitarre gewappmet vor die Menge stellte, ganz allein, und einen komplett neuen, nicht eingespielten Song, erklingen lies. Es war sehr emotional. Natürlich sang das Publikum bei seinen bekannten Songs lautstark mit, auch wir.

Etwa in der Mitte des Auftritts von Tim betrat auch F.R. ein weiteres Mal die Bühne, während des Songs „Nur mal kurz die Welt retten“ – er verweilte einen weiteren Song auf der Bühne. Er selbst kündigte das nächste „Duett“ mit einer Weltpremiere an und zusammen performten beide den Song „Zweifellos“.

Der Ausklang des Konzertes war harmonisch und irgendwie familiär. Zusammen mit der Band wurden noch zwei weitere Songs als Zugabe gespielt.

Am Ende des Konzertes, als sich die Masse langsam lichtete, kamen auch die Künstler raus und gaben Autogrammen, einen kleinen Plausch mit Fans und Freunden und machten bereitwillig Fotos mit Fans.

Mein Fazit

Für mich war es für das Jahr 2011 der perfekte Ausklang eines großartigen Konzertjahres. Und auch, wenn es vielleicht keinen (sichtbaren) „Roten Faden“ gab, man hatte trotzdem das Gefühl, dass alles, die Performances aller Künstler, aufeinander abgestimmt war. Die Wahl der Songs, die nahtlosen Übergänge der Künstler. Vielleicht lag es auch daran, dass bei allen drei Künstlern die gleiche Band im Hintergrund spielte.

Außerdem fand ich es sehr sympatisch, dass alle drei Künstler heraus kamen und für die Fans, auch wenn es nur wenige Minuten waren, da waren.

Für mich persönlich war natürlich der Auftritt von Elif am wichtigsten gewesen, da ich sie länger kenne, und damals bei Popstar verfolgt hatte und sie auch so ein wenig, minimal, persönlicher kenne.

Es war wirklich ein entspanntes Konzert und noch Wochen später hatten meine Freundin und ich noch ein ganz bestimmtes Gefühl mit uns getragen.