Daten zum Konzert

Bakkushan Konzertkarte

 

Datum: 21. November 2012

Einlass: 20 Uhr

Start: ca. 21 Uhr
Ende: ca. 23:40 Uhr

Location: Nachtleben in Frankfurt/Main

Headliner: Bakkushan

Support-Act: Redweik

 

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Das Konzert

Volles Haus im Nachtleben in Frankfurt/Main. Das Publikum gut durchgemischt (Alter, Geschlecht, Größen etc.) und bereit zum rocken. Das Konzert eröffnet hatte der Support Redweik.

Pünktlich um 21 Uhr betraten sie die kleine Bühne. Die vierköpfige Band spielte sich mit abwechslungsreichen Pop-Rock-Songs in die Herzen des Publikums. Gelegentlich gab es Anekdoten aus dem Leben. Dazu gab es noch den Hinweis, dass während der aktuellen Tour, ein Song namens „Maschine“ kostenlos als Download auf ihrer Webseite gäbe (Hier zu finden).

Das Publikum bedankte sich mit Applaus, auch wenn man sich etwas mehr „Action“ gewünscht hätte, denn die Songs wären es wert gewesen.

Es folgten einige Minuten der Umbauphase, ehe das Intro den Auftritt der Headliner Bakkushan eingeleitet hatte. Gemessen an dem enthusiastischem Applaus und Gejubel des Publikums war der Auftakt ein voller Erfolg.

Mit dem ersten Song „Vorhang auf“ begann ein Konzert der Extraklasse.

Die Band spielte Songs vom alten und aktuellen Album „Kopf im Sturm“. Und die Fans konnten alles mitgrölen. Da die Band oft noch zu mehr rumspringen animierte, wurde der Club weggerockt. Band und Fans waren in voller Extase und die Zeit verging wie im Flug.

Bereits als dritten Song kam einer der bekanntesten Songs der Band: „Baby, du siehst gut aus“. Und die Menschen waren am rumschubsen und Spaß haben. Die gesamte Setliste war interessant aufgebaut und man hatte zwar 1-2 eher ruhigere Songs, bei denen trotzdem gut abgegangen wurde.Bakkushan

In etwa der Mitte des Sets wurde ein kleiner „Spalt“ im Publikum gebildet, sozusagen eine „Wall of Death“ im Miniaturformat. Egal, ob Mann oder Frau oder Bierflasche; als es losging, waren alle dabei.

Der letzte Song, bevor die Zugabe gespielt wurde, war „Sollbruchstelle“ (einer meiner Lieblingssongs vom neuen Album), bei dem das Publikum noch einmal zeigte, was es drauf hatte. Die Zugabe wurde mit drei alten Songs gespielt.

Das Publikum wurde mit dem letzten Song „Ich liebe es“ in den Abend entlassen, etwa eine Viertelstunde vor Mitternacht. Zurückblieben Schweiß und die Erinnerung an eine springwütige Menge.

Mein Fazit

Redweik

Mein erster Gedanke, als die Band die Bühne betrat war, warum auch immer, Pur. Die Band, nicht das Gefühl. Okay, vielleicht auch das Gefühl. Es waren schöne Pop-Rockklänge. Was mir etwas gefehlt hat, war der Funke, der zum Publikum überging. Entweder lag es daran, dass vor mir ein 2 Meter Typ stand und neben mir nervende Frauen – oder einfach, dass es der Band noch minimal am „Abgeh“-Faktor fehlt.

Sie waren nicht schlecht, die Songs waren sogar richtig gut, aber irgendwie war es so, als säße man in einem Café und jemand spielt ein paar Songs – man registriert zwar, dass da Musik ist, aber man fühlt sich nicht richtig animiert hinzugehen und mitzumachen. Was wirklich schade war. Aber ich denke, ich würde der Band jeder Zeit eine neue Chance geben. Den kostenlosen Song habe ich bereits :)

Bakkushan

Bakkushan TourposterWas eine Band. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber es wäre nie an dem ran gekommen, wie es tatsächlich war. Es tropfte von der Decke und bis auf wenige Ausnahmen, war das Publikum voll dabei. Vor allem Spaß gemacht, haben die richtigen Rocksongs, bei denen man grölen und springen und schwitzen konnte. Dass es sogar eine Miniatur „Wall of Death“ gab, fand ich besonders toll. Das rumspringen und vergessen von Raum und Zeit war dabei besonders toll (das war seit August auch mal wieder ein richtiges Abgeh-Konzert, so mit Auspowern und allem).

Es haben ja schon viele von Konzerten von Bakkushan geschwärmt, aber selbst das wäre an dem selbst Erlebten niemals heran gekommen.