Vorwort

Falls diese „Geschichte“ jetzt länger wird, tut mir leid. Manchmal erzähle ich gerne mehr und verteile Informationen, die auf dem ersten Blick gar nicht so sinnvoll erscheinen. Nun, kommen wir aber zum Thema. Wie bereits angekündigt, werde ich euch heute etwas über meinen Schulabschluss erzählen, bzw dem, was danach passiert ist. Vielleicht findet der ein andere danach ja mehr „Sinn im Leben“ oder eine bessere Perspektive. Denn eines müsst ihr wissen: Hartnäckigkeit, Ehrgeiz und das gewisse „Talent“ und den Willen es zu wollen, reichen schon (ja, dass ist viel Anspruch), um mit dem Schulabschluss nicht als Drogendealer zu enden.

Einschlung 1995 bis hin zur Oberstufe

Tja, aller Anfang war schwer. Damals begannen dann wohl auch meine ersten Schritte Richtung „Erwachsen werden“. Ich wurde nämlich eingeschult. Schon damals sollte sich abzeichnen, dass mein schulisches Leben drunter und drüber gehen würde. Der Fotograf hatte nämlich ausgerechnet meine Einschulungsfotos verbrennen lassen (damals wurden die nämlich noch auf Fotofilmen „gespeichert“ und entwickelt – digital? Ja, die CD war grad hoch im Kurs!) – vielleicht hatten die auch seine Katze gefuttert. Jedenfalls hatte ich das Leid zu tragen, dass ich während wir schon wenige Wochen Schule hatten, und „Mama“, „Papa“, „Opa“ und „Oma“ schreiben lernten, mit meinen Einschulungssachen und Zuckertüte (oder neudeutsch: Schultüte) auf dem Schulhof rumlaufen musste. Da ich bereits damals total introvertiert und schüchtern war, ein äußerst unangenehmes Unterfangen.

schulabschluss-und-nun-000Und so ging es weiter. Nach zwei Jahren wurde meine Klassenlehrerin zwangsversetzt, an ein Gymnasium, dass drei Jahre später schloss. Nach der vierten Klasse hatte ich zwei Jahre Förderstufe (warum die Regierung das so bescheuert genannt hat – keine Ahnung!) und wieder eine andere Klassenlehrerin. Die Klasse wurde aufgelöst, ich kam aufs Gymnasium (ach, ja ich wurde in der 6. Klasse des Spickens beschuldigt und habe unberechtigt eine 6 in einer Klassenarbeit in Geschichte bekommen. Ein totales Trauma für mich!), nach zwei Jahren wieder eine andere Klassenlehrerin (ich hatte immer Glück). Nach der zehnten Klasse wurde meine Klasse kurzerhand aufgelöst, weil wir nur noch 14 Leute waren. Die Schlampen- und Machoklasse. Huchey. Im nachhinein nicht ganz schlimm, wie wir dachten. Und dann das große Showdown: Leistungsfächerwahl. 2007 sollte ich mein Abitur schreiben, in der 12. Klasse. Nebenbei verdiente ich mir noch mit Zeitung austragen (2004-2007) ein paar Euro dazu.

2007 – Das Abschlussjahr

Schulabschluss Zeugnisvergabe 2007Wir waren eine der ersten Jahrgänge mit dem sogenannten „G8“ (bei uns hieß das nur nicht so toll), hatten also die 11. und 12. Klasse in Mathe, Deutsch und Englisch zusammen. Die gewählten Fächer nicht. Für mein Abi wollte ich Deutsch und Physik als Leistungskurs, Mathe und Englisch als Grundkurs belegen. Das funktionierte auch. Nur die Wahl des Ausgleichsfaches für die mündliche Prüfung war dann total schwer. Ich wollte seit der 5. Klasse „Geografie“ mündlich machen. Leider mochte mich meine Semester-Kurslehrerin nicht, die zu dem Zeitpunkt die Noten gab, die darüber entschieden. Und weil ich ihrem „Glaub mir, du willst kein Geografie mündlich machen“ glauben wollte, steckte ich eine schlechte Note nach der anderen ein. Nachweisen konnte man das natürlich nicht. Also entschied ich mich, auf „Ethik“ zu wechseln, obwohl mich der ganze Philosophiedreck nicht interessiert hatte. Und, oh yeah, meine Noten wurden schlagartig gerechtfertigt besser. Zufall? Bestimmt …

Fotos von meiner letzten Schulwoche: Einschulung, Beruf, Opa/Oma.
Letzte Schulwoche, Tag 1 "Einschulung"Letzte Schulwoche, Tag 2 "Beruf"schulabschluss-und-nun-003

Letztendlich habe ich meine mündliche Prüfung mit einem großen schwarzen „Blackout“ in „Geschichte“ gefeiert, als ich von „Ethik“ wechseln musste, weil ich mit der Lehrerin nicht klar kam und in der Schule zusammenbrach, obwohl sie mir nur einen „Gefallen“ tun wollte. Das Thema der Mündlichen musste man ziehen, ich hatte von vier Themen genau ein Thema gelernt: Deutsche Geschichte und Industrielle Revolution. Glücklicherweise auch genau das gezogen. Text super interpretiert. Der Tag war beschissen, weil es buchstäblich ins Wasser fiel: Gewitter, 200 Mio Liter pro m² – perfekt! Dann kam es zur Prüfung. Ich wollte gerade anfangen, als … leer. Kopf leer. Gedanken weg. War das neben mir eine Karte von Frankreich oder den Galapagos-Inseln? Fuck. Wie war meine Name? Was tu ich hier … Hilfe!

Schulabschluss … und nun?

Keine Ahnung wie, aber ich bestand die Prüfung mit 06 Notenpunkten (4+ oder sowas), Deutsch mit 05, Mathe 08 und Englisch 09. Physik theoretisch mit 03 Punkten total versemmelt. Wir hatten halt Pech, dass das Abi fast nur aus Relativitätstheorie-Zeugs bestand, wozu wir einfach keine Zeit mehr hatten im Unterricht. Da war man mit einer 03 schon besser dran, die beste Note war nämlich 05 Notenpunkte.

Schulabschluss ... und nun?Ich muss zugeben, viel Motivation hatte ich am Ende auch nicht mehr, weil ich meine Ausbildung bereits in der Tasche hatte. Anfang 2007 habe ich mich gefragt, was ich erreichen möchte im Leben. Was will ich lernen, was will ich später arbeiten? Hobbymäßig habe ich damals bereits die ersten Webseiten gebastelt (sahen komplett scheiße aus, aber wenigstens waren es Seiten die online waren), wollte aber immer Journalistin werden (nachdem der Traum einer Schauspielkarriere zunichte gemacht wurde). Ich hatte mal die Idee an unserer Schule eine Schülerzeitung zu machen. Aber kein Lehrer wollte mich darin unterstützen, sie hielten die Idee für sinnlos. Lustig, dass zwei Jahre später plötzlich eine Schülerzeitung möglich war …

Kommen wir zurück zum Thema. Was blieb mir also als Lehrstelle? „Irgendwas mit Medien“ wurde damals noch belächelt – komisch, dass es heutzutage fast jeder dritte sagt (oder so). „Gestaltungstechnische Assitentin“ oder „Mediengestalter“ das klang total verlockend. Also bewarb ich mich noch vor meinem Geburtstag im März bei unzähligen Schulen in der Umgebung (Sachsen-Anhalt und Thüringen). Die Bewerbungsgespräche verliefen okay. Und mit vier Zusagen wählte ich die einzige Privatschule. Trotz Schulgeld eine weise Entscheidung, die mich in den Süden meines Heimat-Bundeslandes Sachsen-Anhalt trieb. Genauer genommen nach Bernburg/Saale.

Ausbildung 2007 bis 2009

Es wurde eine bedeutende Zeit. Nicht nur, dass ich meine introvertierte Seite langsam rauskehrte und offen wurde. Das erste Mal lernte ich, was es bedeutet „beliebt“ zu sein. Man wurde so akzeptiert, wie man war. Niemand kennt deine Vergangenheit. Die neuen Freunde lernten einen ganz anders kennen. Und so konnte ich vergessen, was mich jahrelang in der Schule verfolgte und beschwerte. Gründe, die mich sogar damals dazu trieben, nicht mal an meinem Abi-Ball teilzunehmen. Traurig, so im nachhinein.

Erster AusbildungstagZu meinem ersten Tag der Ausbildung/Lehre bekam ich, gemäß alter Tradition, eine Zuckertüte, die mir Glück bescheren sollte. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, auch wenn es Einhörner, statt Elefanten waren.

Ich lernte also 20 verschiedene Drops kennen, jeder einzigartig und irgendwie doch lustig, unser Haufen. Ich lernte in der schulischen Ausbildung zur „Gestaltungstechnischen Assistentin, Schwerpunkt Medien und Kommunikation“ verschiedene Techniken in folgenden Fächern kennen: Informations- und Textverarbeitung (Word, Excel, PowerPoint), Typographie und Layout (CorelDraw, Freehand), Gestaltungslehre (Kreise malen, Adobe Photoshop, Adobe InDesign), Technologie (Druckverarbeitung), OAT (glaub das hieß „Objekt- und Ausstellungstechnik“, also Messeplanung etc), Kommunikation und Marketing, Fotografie (Nikon) – und so ausgleichende Fächer wie mein Liebling: Sport und Englisch, Deutsch, Wirtschaftslehre (was nur toll war, dank tollem Lehrer), Ethik und Sozialkunde.

Abgeschlossen wurde das mit Prüfungen und für die staatliche Anerkennung: Mit einem vierwöchigem Praktikum. Dass das Praktikum mir noch helfen sollte, erfahrt ihr später.

Dann war er da – der Abschlusstag. Wahnsinn, wie schnell die zwei Jahre schulische Ausbildung vorbei waren (ach, ich vergaß, nach dem ersten Jahr wechselte die Klassenlehrerin). Am Abend der Zeugnisvergabe feierten wir ausgelassen in einem Clubhäuschen. Es war einfach toll. Besser hätte man diese Zeit nicht abschließen können. Mein Durchschnitt war 1,2  – also nicht mal ein schlechtes Zeugnis ;)

Erste Fotografie-Unterrichtsstunde auf einem SpielplatzAbschlussfeiervorbereitung Ausbildung Zeugnisse Ausbildung

Hoffnungslose Arbeitslosigkeit

Fotoshooting in der WerbeagenturAls ich 14 war, wollte ich unbedingt Englisch studieren und hatte den Plan mit 40 nach Großbritannien auszuwanden und mit 50 in die USA. Warum so spät? Ich wollte erstmal Geld sparen. Der Wunsch, zu studieren, verfiel irgendwann rechtschnell. Nach dem Schulabschluss wollten alle studieren und meine damalige beste Freundin und ich wollten näher an Lohn und Brot arbeiten. Gesättigt vom Lernen. Nun stand ich nach meiner Ausbildung aber wieder vor der ewigen Frage: Und, nun?

Ich hatte mich auf 40, 50 … 80 Stellen beworben. Keine Rückmeldung oder „leider haben wir doch keine Stelle mehr frei“ oder „sie sind zu unter-/überqualifiziert“, oder ganz beliebt: „leider können wir mit ihrer Ausbildung nichts anfangen“. Mit den ganzen Absagen im Rücken, sank ich immer tiefer. Mittlerweile war es Oktober 2009. Zu spät, um sich für Unis zu bewerben, was ich nie tun wollte, aber resignieren musste.

Während der Ausbildung wohnte ich in einer WG werktags in Bernburg. Der Typ ein Kotzbrocken und die Vermieterung eine Neugierige. Ich zog also zurück zu meiner Mutter. Ohne Geld, ohne Perspektive. Ende November beschloss ich, bei meiner alten Praktikumsstelle im Ort nachzufragen, ob ich ein halbjähriges Praktikum dort absolvieren könnte. Ich hatte mich nämlich über etwaige Studiumsplätze informiert und die „Kommunikationsdesign“-Gänge wollten ein Praktikum. Außerdem konnte ich so meinen Lebenslauf auffrischen und saß nicht mehr hoffnungslos daheim rum.

2010 wurde alles anders, neu und vor allem: Unverhofft.

Lichtblick am Horizont

Hui, schon 1.336 Worte, ich sollte schneller schreiben. Okay. Das Praktikum in der Werbeagentur beschäftigte mich jeden Tag. Unentgeldlich. Aber ich hatte etwas zutun, und da ich noch daheim wohnte, stellte das kein Problem dar. Mittlerweile war ich schon 21 Jahre alt. Ich bewarb mich, erstellte Mappen und fuhr zu Mappenabgaben und Eignungstests kilometerweit. Wieder nichts. War ich gar nicht so künstlerisch veranlagt, wie ich immer geglaubt hatte? „Vorladung zum Eignungstest“, stand auf den beiden Briefen der Hochschule Darmstadt und Hochschule RheinMain. Moment. Darmstadt. Wiesbaden. Ist das nicht Hessen? Im Juni fuhr ich nach Wiesbaden für eine Woche Eignungstest. Übernachtet hatte ich in der DJH (Jugendherberge) in einem Mehrbettzimmer, weil die Einzelzimmer ausgebucht waren. Der anfängliche Ärger darüber, sollte verfliegen, weil genau diese Umbuchung dazu führen sollte, mir meinen Weg für Wiesbaden zu ebnen.

Eignungstestwoche in Wiesbaden, der Zauber beginntIn meinem Zimmer war ebenfalls eine Bewerberin, mit der ich die Tage dann zusammen zum Campus fuhr und abends lustig Zeit verbrachte, gemeinsam mit unserer dritten Partei. Tagsüber war das Wetter einfach bombastisch, der Regen am Abend konnte uns nicht verschrecken. Es wurden die besten vier Tage in der Kurstadt bis dato. Darmstadt zwei Wochen später im Einzelzimmer konnte da nicht heran reichen – einzig der Treffen mit meiner Lieblingsfreundin in Frankfurt/Main konnte der Zeit etwas abgewinnen, aber Wiesbaden trotzdem nicht konkurrieren.

Für beide Hochschulen bekam ich Absagen. Das wars dann … NEIN! Ich will unbedingt. Ich will nach Wiesbaden, koste es, was es wolle. Doch mein Abitur von 3,1 sollte mir noch bzgl. NC (numerus clausus) Hürden auferlegen. Ich schaute, welche Richtungen ich noch einschlagen könnte. Ich bewarb mich in Friedberg, Düsseldorf und Wiesbaden für „Medieninformatik“. Düsseldorf als einziger Standort ohne NC, daher konnte ich gewiss sein: Diesen Herbst werde ich studieren. Die Frage ist nur: Wo?

Frankfurt/Main SkylineNebenbei bewarb ich mich an einigen niedersächsischen Unis für journalistische Studienfächer, wo mich keine annehmen sollte. Ich wollte trotzdem unbedingt nach Wiesbaden. Also bewarb ich mich zusätzlich noch für „Media Management“. Keine Zusage. Auch drei Unis und Hochschulen in Berlin lehnten mich ab.

Sollte das jetzt so weitergehen? Nicht mal zum studieren bin ich gut genug? Was hat mein Leben noch für einen Sinn? Die Zusage für Friedberg trudelte ein. Ich würde also Hessin werden. An dem Tag als ich meine Zusage für Friedberg abschicken wollte, erhielt ich einen Brief, der mein Leben verändern sollte. Es war nicht der langersehnte Brief aus Hogwarts, aber dennoch bedeutend. Er kam aus Wiesbaden. Hochschule RheinMain. Ich riss das Kouvert auf. „ZULASSUNG …“ WAS! GEILE SCHEISSE! Ich schrief ungelogen die ganze Straße zusammen. Ich würde also doch nach Wiesbaden kommen. „Medieninformatik“ mein Studienfach. Endlich lerne ich Programmieren und kann mein Wissen im Bereich Webseiten erweitern.

Studium seit 2010

Erstes Foto als StudentinMittlerweile bin ich einen Monat über der Regelstudienzeit, im siebten Semester. Durch einige Prüfungen gerasselt und doch wieder aufgestanden. Mein anfänglicher Enthusiasmus stürzte mich im ersten Semester ganz schnell in ein frustriertes Loch. Ich fand erst die „falschen Mitstudenten“, die mich total runterzogen. Damit begann ich auch wieder depressiv zu werden, was ich während meiner Ausbildung so wunderbar ablegen konnte. Und doch. Ich fand hier Freunde, die mich mit Freude wieder rausreißen konnten.

Wiesbaden Wilhelmstraße bei NachtAuch, wenn viele Wege steinig waren und die Hürden unüberspringbar schienen, ich bereue keinen Tag. Dieses Studium ist das beste, was mir passieren konnte. Ich kam im Wohnheim in eine wunderbare WG, die mich zwei Jahre meines Lebens erfüllte. Zog mit einer Freundin ein Jahr in eine WG, die mich höchst depressiv werden ließ, nebst des vorangegangenen vierten Semesters, wo ich durch sämtliche Prüfungen gefallen bin. Ich hatte oft Punkte, wo mich der ganze Lernstress an emotionale und körperliche Grenzen brachte. Grenzen, die ich fast nicht mehr erreichen wollte; Risiken, die ich nicht mehr eingehen wollte.

Lieblings WG im Wohnheim Wiesbaden: Krissi und IchUnd doch, bin ich immernoch hier. In Wiesbaden. Mittlerweile in einer eigenen Wohnung, im fast unbezahlbaren Wiesbaden. Zwischen ausgegrenzten Ausländern und versnobten Bonzenkindern. Zwischen absoluter ruhiger Natur und unmessbaren Straßenlärm. Auf der schöneren Seite, des Rheins – süffisant auf Mainz lächelnd. Mittlerweile mit Brille und Buchblog.

schulabschluss-und-nun-016Es war ein harter Weg, und es wird weiter gehen. Aber jeder Tag ist ein Geschenk. Und Absagen sollten uns nicht runterziehen lassen. Mit Willen funzt alles. Man muss nur hartnäckig genug sein. Ich werde mich im Praxissemester auf Web-Programmierung spezialisieren, wo ich auch später mein Brot mit verdienen möchte.

Oder ich werde einfach Buchjunkie – ach ne, das bin ich ja schon. Dazu vielleicht später mal mehr.

2.052 Wörter. Sollte reichen, um euch einen kleinen Einblick zu geben, wie man sein Leben nach dem Schulabschluss gestalten kann.

Wie finanzierst du dir dein Leben?

Während der Ausbildung habe ich Bafög bezogen, das man nicht zurückzahlen musste, da es eine schulische Ausbildung war. Während der Regelstudienzeit des Studiums bezog ich ebenfalls Bafög, wovon die Hälfte staatliche Darlehen sind, die man zurückzahlen muss. Da das mittlerweile auch weggefallen ist (wobei mein Widerspruch momentan noch läuft), beziehe ich „Studienkredit“ und „Bildungskredit“, die, wie das Wort „Kredit“ schon sagt, ich auch zurückzahlen muss. In den Sommersemesterferien 2013 habe ich zwei Monate für ein Hochschulprojekt gearbeitet (Webseite designed) und so ein bisschen dazu verdient. Ab November werde ich für dieses Projekt als Betreuerin arbeiten.

polaroid morning rivival002Wenn man doch mal knapp bei Kasse ist, sollte man Profs immer mal fragen, ob Tutoren-Jobs frei sind, die werden nämlich auch gesucht. Man kann dazu verdienen und gleichzeitig „jüngeren“ Studenten helfen beim Lernen. Man könnte auch nebenbei arbeiten. Allerdings ist mein Studienfach nicht unbedingt so gestrickt, dass man arbeiten kann und gleichzeitig die Regelstudienzeit schafft. Es ginge, aber für mich als blutige Anfängerin einfach unmöglich, da ich ohne Job ja schon in den ersten Semestern grad so hinterher kam. Irgendwie findet man also immer eine Möglichkeit, sein Studium irgendwie zu finanzieren. Oder die schulische Ausbildung.

Ich hoffe, dass euch das ein bisschen weiterhelfen konnte. Was habt ihr nach der Schule vor? Oder für die „Alten“: Wohin hat euch das Schicksal so getragen?

Und die Blogtour geht weiter …

07. 10. – Yvonne (http://malheimwehmalfernweh.blogspot.de/)

08.10. – Heffa (http://secretsofrock.net/)

09.10. – Saskia (http://wirsindherzhaft.blogspot.de/)

10.10. – Sarah von http://sarahsneverland.de

11.10. – Miriam (http://www.air-bubble.de/)

12.10. – Nicci (http://gossip-gaga.blogspot.de/)

13.10. – Lisch (http://the-seriousness-of-red-lipstick.blogspot.de)

Das bin ich (Stand: Juli 2012)