Buch von:
Marissa Meyer
Price:
19.90 EUR

Reviewed by:
Rating:
5
On 29. September 2014
Last modified:7. Juli 2016

Summary:

Die Charaktere erleben viele Wendungen. Sie haben sich in der kurzen Zeit rasant entwickelt und nun gemeinsam ein Ziel, für das es sich zu Kämpfen lohnt: Die Hochzeit von Imperator Kai und Königin Levana verhindern. Levana stürzen und Prinzessin Selene zur rechtmäßigen Thronerbin und Königin von Luna einzuberufen. Doch vor ihnen liegen noch eine Menge Strapazen und ein Weg, der sternig, sandig und unendlich weit wirkt. Doch mit vereinten Kräften ist alles möglich!

»Wie Sterne so golden« hat mich weiter gerissen, als Band 1 oder 2 zuvor. Ich bin abgetaucht, habe losgelassen ... habe mich in der Geschichte komplett verloren. Kurzum: Ich bin ... überwältigt worden.

Die Charaktere erleben viele Wendungen. Sie haben sich in der kurzen Zeit rasant entwickelt und nun gemeinsam ein Ziel, für das es sich zu Kämpfen lohnt: Die Hochzeit von Imperator Kai und Königin Levana verhindern. Levana stürzen und Prinzessin Selene zur rechtmäßigen Thronerbin und Königin von Luna einzuberufen. Doch vor ihnen liegen noch eine Menge Strapazen und ein Weg, der sternig, sandig und unendlich weit wirkt. Doch mit vereinten Kräften ist alles möglich!

»Wie Sterne so golden« hat mich weiter gerissen, als Band 1 oder 2 zuvor. Ich bin abgetaucht, habe losgelassen … habe mich in der Geschichte komplett verloren. Kurzum: Ich bin … überwältigt worden.


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Achtung! Bei dieser Besprechung handelt es sich um eine Rezension, zu einem Folgeband (Band 3 der Luna-Chroniken). Spoiler in Bezug auf vorhergehende Bände können daher nicht vermieden werden.

Zu Band 1 ♦ Zu Band 2

Klappentext

Enthält ggf. Spoiler-Hinweise

 

Leseeindruck zur Geschichte

Alle an Bort der Albatros wussten es. Cinder war die lang verschollene und totgeglaubte Prinzessin Selene. Eine Lunanierin. Ein Cyborg. Eine flüchtige Kriminelle, die von der gesamten Galaxy gefahndet wird. Ein 16-jähriges Mädchen, dass zu Unrecht verfolgt wurde, denn eigentlich wollte sie doch nur Imperator Kai vor einer großen Dummheit bewahren: Die Hochzeit mit der lunarischen Königin Levana. Die gleichzeitig auch noch ausgerechnet Cinders Tante war. Die Frau, die ihre Mutter, Königin Channary ermorden ließ. Jene Frau, die Cinder töten wollte, als sie noch klein war. Doch Cinder, Prinzessin Selene, lebte und wurde damit die größte Bedrohung für Königin Levana.

Cinder sollte mit ihrem Geburtsrecht auf den Thron Luna verändern. Die Union Erde. Die Galaxie. Doch niemand wusste außerhalb der Albatros, dass sie die gesuchte Prinzessin ist, die alle für tot hielten. Cinder war voller Selbstzweifel und Angst. Irgendwo im All mit einem unaufspürbaren Raumschiff. Einem Raumschiff, dass den Persönlichkeits-Chip ihrer besten Freundin in sich trug.

Doch ihr blieb keine Zeit in Selbstmitleid oder -zweifel zu versinken. Sie hatte eine Aufgabe. Zusammen mit ihren neuen Verbündeten galt es eine Hochzeit aufzuhalten. Kai durfte unter keinen Umständen Levana heiraten. Das würde den Untergang der Union Erde bedeuten. Es würde nur noch Tyrannei auf der Erde herrschen. Auf Luna … der gesamte Galaxy würde es der Untergang bedeuten.

Nur, wie sollten sie Levana nur aufhalten? Der Kreis von Cinders Verbündeten ist um zwei weitere Mitstreiter gewachsen, seit dem letzten Band. Genauso wuchsen auch die Erwartungen und das Vertrauen, dass Cinder Königin Levana stürzen würde, um selbst den Thron zu beanspruchen.

Wollte sie das überhaupt? Wollte Cinder lunarische Königin werden? Würde sie dann nicht so werden, wie ihre eigene Tante?

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Wolf … ein (ehemaliger) lunarischer Spezialagent, mit übernatürlicher Stärke dank manipulierten Wolfsgen. Seine Stärke könnte ihnen allen helfen … wegen der lunarische Gabe der Manipulation ist er an Bord jedoch auch die größte Bedrohung.

Scarlet Benoit … die 18-jährige, rothaarige Dame, die Wolfs „Alphawölfin“ ist, unterstützt die Crew mit ihrer unglaublichen Willensstärke, Liebe und dem Verlangen sich für den Tod ihrer Grand-mère Michelle zu rächen. Sie ist eine weitere unersetzbare Waffe im Kampf gegen Levana.

Kapitän Carswell Thorne … der blonde Typ mit den blauen Augen und dem bübischen Lächeln, der glaubt, alle Frauen lägen ihm zu Fußen. Der mit seiner Selbstsicherheit und seinem unbändigen Charme noch jeden zum Lächeln gebracht hat. Er ist Cinder treu, egal, welche Entscheidungen sie trifft. Vermutlich ahnen beide noch nicht, wie wichtig sie einander wirklich sind.

Iko … die ehemalige Dienerdroiden von Stiefmutter Linh Adri. Eigentlich nur ein Persönlichkeitschip, der doch mehr menschliche Gefühle hat, als man erahnen kann. Sie ist Cinders beste Freundin seit … Ewigkeiten. Sie weiß von der Crew am besten, wie es Cinder geht, da die beiden viele Dinge gemeinsam haben. Zurzeit ist sie noch das Auto-Kontroll-System der Albatros, aber sie träumt von einem Körper einer Eskortdroidin, die menschlicher wirken, als andere Androiden. Und Iko ist total in Kaiser Kai verschossen.

Dr. Dmitri Erland … irgendwie auch ein Verbündeter der Cinders wahre Identität überhaupt erst aufgedeckt hatte und dafür Sorge trug, dass Cinder aus dem Gefängnis fliehen konnte. Denn er gab ihr neue Cyborg-Gliedmaßen, die zu einer unentbährlichen Waffe wurden. Nach dem Ball floh er irgendwo nach Afrika und wartete seitdem auf die Ankunft von Cinder, um weitere Pläne zur Stürzung Königin Levanas zu schmieden. Seine Motivation: Levana ließ alle lunarischen Hüllen töten. Auch seine kleine Tochter war eine Hülle, deren Schicksal nach vier Tagen auf der Welt bereits besiegelt wurde.

Sie alle waren Verbündete, einer unterschiedlicher, als der andere. Und doch, alle mit dem gleichen Ziel: Sturz von Königin Levana. Und bei dieser Mission konnte Cinders absolut jeden Unterstützer gebrauchen.

Und da war ja noch dieses kleine Mädchen, dass Cinder erst dazu gebracht hatte, den Ball zu stören, der zu ihrer Inhaftierung geführt hatte. Das Mädchen war auch Lunanierin. Folgte den Anweisungen ihrer Thaumaturgin Sybil Mira, die unter den Fuchteln der lunarischen Königin stand. Doch, warum hatte sie sich gegen ihre Herrin gestellt? Wollte sie Cinder wirklich helfen … konnte sie überhaupt helfen?

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Cress … eine Hülle, die eine zweite Chance bekam. Von Herrin bekam sie den Auftrag alles zu überwachen, was auf der Erde vor sich ging. Sie war die Programmierin, die dafür Sorge trug, dass Levana alles erfuhr, was in den geheimen Kämmerchen geplaudert wurde. Seit nunmehr sieben Jahren war Cress nun schon in dem Satelliten, von dem aus sie die Erde bestaunte und sich nach ihrer Landschaft sehnte. Sie hatte den zweiten D-TELE-Chip und wartete seit dem letzten Kontakt auf ein Lebenszeichen von Cinder …

 

Mein Fazit

Eine absolut spannende Fortsetzung, die mich sofort gefesselt hat. Dieses Buch war voller Wendungen, Überraschungen, Verluste, Entbehrungen … Liebe und Trauer. Und am Ende hat es mich einfach überwältigt zurückgelassen.

Wir werden dieses Mal an verschiedene Orte geführt. Das All. Die Wüste. Der kaiserliche Palast. Ein Satellit irgendwo …

Cinder und ihre Verbündeten, ihre Crew, ihre Freunde, machten es sich zur Aufgabe die kleine Cress aus ihrem „Verließ“ zu befreien. Und damit begann die Dramatik der Geschichte und brachte alles ins wanken, rollen … oder abstürzen.

Die Fortsetzung war eine Berg- und Talfahrt meiner Gefühle, und sorgte für lesereiche, aber schlaflose zwei Nächte. Zum einen, weil mir Cinder & Co. ans Herz gewachsen sind. Auf der anderen Seite reizte die blinde Naivität mancher Situationen meine Nerven dramatisch. Außerdem wurde der Hass auf Levana immer intensiver, die an der ganzen Situation und den Toten nicht unschuldig ist.

Satelliten-Madchen-mit-gestortem-Sozialverhalten

Ich habe viel gelacht. Konnte es vor Nervosität und Aufregung kaum erwarten, dass meine Helden endlich ihre Hindernisse überwunden. Musste aber auch mit den Tränen an den ein oder anderen Stellen kämpfen, der nur bewiesen, wie tief mir diese Geschichte schon ins Mark gegangen ist. Denn so mancher Moment ging sehr tief.

Vor allem hat mir aber auch die neue Charaktere Cress gefallen. Sie hat mit ihrer kindlich, naiven Art die Geschichte aufgeheitert. Ihre Erlebnisse, und Wahrnehmungen, die für uns so tagtäglich sind. Sie wirkte wie ein kleines, naives Mädchen, obwohl sie in etwa Cinders Alter war. Und doch entwickelte sie in der Geschichte eine starke Persönlichkeit, die man einfach liebgewinnen muss! Ihre Verliebtheit Thorne gegenüber ist so niedlich, genauso, wie ihre Begeisterungsfähigkeit. Cress muss man einfach lieb haben.

ich-bin-nackt

Während des Verlaufs der Geschichte wurden mir auch etwaige Fragen beantwortet, wie z. B.: In welcher Sprache die Leute alle sprachen, obwohl sie von verschiedenen Ecken der Welt kamen, und sich trotzdem tadellos verstanden.

Auch ist mir im direkten Vergleich zu Band 1 (und 2), die ich kurz vorher erneut gelesen habe, aufgefallen, dass sich der Schreibstil bzw die Wortwahl an einigen Stellen deutlich gebessert hat. Scheinbar hat auch die Autorin in der Zeit eine kleine Entwicklung gemacht. Hatte man in Band 1 noch oft das Gefühl, dass zu oft das Überraschungsmoment am Ende genommen wurde, sind sie in diesem Band deutlich weniger geworden. Wobei sich an manchen Stellen die Frage stellte, musste man hier schon so deutliche Hinweise geben, oder war es anders gar nicht möglich?

Cress_obalka.indd»Wie Sterne so golden« hat mich weiter gerissen, als Band 1 oder 2 zuvor. Ich bin abgetaucht, habe losgelassen … habe mich in der Geschichte komplett verloren. Kurzum: Ich bin … überwältigt worden.

Die tschechische Ausgabe, die Cress in ihrem Satellit zeigt. Wunderschön, wie ich finde.

Zur Reihe

Buchdaten

Titel: Wie Sterne so golden
Originaltitel: Cress
Autor: Marissa Meyer
Buchtyp: Hardcover
Genre: Jugendbuch, Fantasy/Sci-Fi
Reihe? Ja (Die Luna Chroniken)
Band: 1
Anzahl der Bände: 4
Seiten: 576
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum: 26.09.2014
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58288-1
Preis (UVP): 19,99 Eur[D]