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Bekenntnisse eines Buchjunkies

[BeB] „Leser sind Streber, aber mit Herz“

Das Vorurteil Lesern gegenüber ist nicht unbedingt neu. Allerdings gewandelt. Liest man viel, ist man automatisch Streber. Und da Vielleser mit Büchern einem Hobby nachgehen, was andere Gruppen nicht nachvollziehen können, gelten sie auch oft als Nerds. Zwar andere als die Gamer oder Computerjunkies, aber trotzdem Nerd. Und das schlimmste ist, man wird selbst heutzutage noch belächelt, wenn man ein Hobby hat. Das nervt manchmal tierisch.

[BeB] „Der Buchbekenntnisse-Tag“

Das neue Jahr hat begonnen, wird also Zeit für neue Bekenntnisse. Für diesen Anlass und weil es das fünfte Bekenntnis ist, hab ich mir für euch einen Tag ausgesucht. Ich darf euch ein wenig über Bücher erzählen (kommt ja so selten vor, auf einem Buchblog). ^^

[BeB] „Mehr ist besser“

Jeder kennt das Problem: Ein Buch reicht einfach nicht. Doch warum reicht uns ein Exemplar eines Buches nicht? Denken wir nicht ökologisch genug? Vergessen wir dabei etwa, wie viele Bäume sterben mussten?

Ehrlich gesagt, niemand denkt darüber nach, was die politisch korrekte Antwort auf diese Fragen ist. Die Wahrheit ist, ein Buchjunkie brauch Bücher zum überleben. Und die Bücher brauchen Junkies zum überleben. Sagen wir, es ist eine Symbiose, die die beiden eingehen: Keiner kann leben, wenn der andere nicht lebt (wieso erinnert mich das an einen ähnlichen Spruch aus einem Buch).

[BeB] „Realitätsverlust“

Ich habe jetzt arge Entzugserscheinungen. Ich habe in den letzten 14 Tagen gerade mal 30 Seiten gelesen. Viel zu wenig. Und wer ist Schuld daran? Also ich ja nicht. Ich schiebe es auf das Studium. Da bastelt und lernt man den ganzen Tag und hat keine Freizeit. Nein, man plant sogar seine Freizeit danach, wie viel man noch arbeiten muss. Herje. Ich will endlich wieder lesen! Aber warum? Warum suchte ich danach, endlich wieder Zeit zum lesen zu haben?

[BeB] „Traurige Wahrheit“

Ich habe mich endlich dazu durchgerungen mir selbst einzugestehen … ja, ich bin ein Buchjunkie. Frustriert von der Uni und den ganzen Abgaben, und der Tatsache bei 30 Grad in der Wohnung zu bleiben, weil man arbeiten muss, habe ich mich entschlossen, rauszugehen. Mit Paramore auf den Ohren, ging ich also los. Das Ziel war es einen Brief einzuwerfen. Und weil ich gerade in meiner Fitness-Phase bin, habe ich Nein zum Bus gesagt und bin 2 1/2 km in die Stadt gegangen. Abgesehen von der absolut viel zu hohen Temperatur, war es ganz entspannt.

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