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4 Sterne

[Rezension] M. Anjelais: „Killing Butterflies“

Zwei Teenager, zwei Mütter, eine Geschichte, die einen verändert, ob man es will oder nicht. Sie geht tief in die menschliche Psyche und beweist, dass man selbst von dem geblendet wird, was man wissen sollte, aber nicht wahrnehmen will. Man verbündet sich mit dem Bösen, ohne es zu wollen. Das Buch wird sicherlich die Meinungen spalten, aber genau das ist es, was die Geschichte ausmacht: sie spaltet. So, wie ein Schmetterling zwei Seiten hat: diese böse, alles zerstörende Raupe und der liebevolle, wunderschöne Schmetterling. Eine Geschichte voller Metaphern, die sehr nahe gehen. Eine Welt so klein und intensiv, dass sie einen buchstäblich verändern wird!

[Rezension] Veronica Roth: „Die Bestimmung – Letzte Entscheidung“ (Band 3)

Und wieder einmal hat die Autorin großen Mut bewiesen, Mut für eine Entwicklung, vor deren Entscheidung viele zurückschrecken. Die Trilogie endet mit einem Paukenschlag, der dessen würdig ist. Und das, obwohl der Weg dorthin zwischendrin (teilweise) in noch mehr Verwirrung ausartet. Fragen bekommen ihre Antworten, Unklarheiten ihre Beweise. Ein gelungener Abschluss einer Reihe der Rebellion, die sich bis zum Ende mit Spannung durch drei Bände kennzeichnet.

[Rezension] Veronica Roth: „Die Bestimmung“ (Band 1)

Der spannend-feurige Auftakt einer vermutlich grandiosen Geschichte mit viel Potenzial nach oben. Trotz einiger Ungereimtheiten und einer anfangs seltsamen Liebesgeschichte, können vor allem Schreibstil und der rasante Fortschritt der Story, insbesondere am Ende, die Spannung sehr schnell an den Siedepunkt schießen.

Eine dramatisch-dystopische Geschichte über die Zukunft unserer Welt.

[Rezension] John Green: „The Fault In Our Stars“

Eine sehr aufwühlende und emotionale Geschichte, die den Leser auf eine tiefgehende Reise mitnimmt. Diese Reise wir voller Schmerz und Freude sein. Voll tiefgehender Liebe. Und das auf eine sehr poetische Art und Weise. Ein Buch mit Seltenheitswert, dass die richtigen Worte zur richtigen Zeit schreibt. Dieser Autor hat die passenden Worte auf der Schreibfeder.

[Rezension] Jeanne Ryan: „Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen“

Stalking und Manipulation auf einer neuen Ebene: Online und versteckt. Weil sie mit ihrem Schattendasein nicht mehr klar kommt, steigt Vee ins Onlinespiel „Risk“ ein und setzt dabei nicht nur ihre Freundschaft und Leben ihren Geliebten aufs Spiel. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, in denen man mit der Naivität der Hauptperson klarkommen muss, wird schnell klar, dass „Risk“ schon längst Besitz vom Leser übernommen hat. Packend und Paranoid. Ein krankes und perverses Spiel, dass sich deine tiefsten Ängste zu eigen macht, dich damit erpresst und nicht mehr los lässt.

[Rezension] Johannes Groschupf: „Lost Places“

Mit „Lost Places“ gibt es endlich auch einen spannenden Roman über Berlin, der nicht interessant geschrieben, sondern auch absolut Nerven aufreibend gestrickt ist. Ein echter Page turner, den ich nicht mehr aus die Hand legen konnte. Es spitzt sich so krass zu, dass es fast schon enttäuscht, dass man am Ende auf den Boden plumpsen muss, statt von der Spannung getragen, langsam zurück getragen wird. Trotzdem ein wirklich tolles Buch, dass sein Geld und die Lesezeit wert ist.

[Rezension] Hubertus Rufledt, Helge Vogt: „Alisik, Band 1: Herbst“

Eine klar strukturierte und gut durchdachte Geschichte bisher, die Lust auf mehr macht. Verträumt, mysteriös und grandios. Der Comic punktet vor allem mit der grafischen Umsetzung und den passenden Worten. Die Story hat noch ein wenig Luft nach oben, um den Leser komplett aus dem Hocker zu werfen. Eine super Geschichte über das Leben nach dem Tod, einer Liebe zwischen den Welten und der Suche nach dem „Warum“.

[Rezension] Jay Asher, Carolyn Mackler: „Wir beide, irgendwann“

Eine nostalgisch anhauchende Geschichte über zwei junge Erwachsenen im Jahre 1996, die plötzlich Verbindung auf Facebook und ihr Leben in der Zukunft haben. Wer die 90er selbst miterlebt hat, versteht die Geschichte anders, besser und schöner. Sie beschreibt genau das, was jede stereotypische Teenie-Geschichte (z. B. Kinofilme) in den 90er ausgemacht hat. Mit einem zuerwartenden Ende, dass dennoch eine süße und kreative Geschichte drum rum schmückt. Tolle Geschichte, vor allem für Leser, die gerne in der Vergangenheit hängen und in Erinnerung schwelgen: Vergesst die Zukunft nicht!

[Rezension] Deborah Ellis: „Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken“

Ein interessanter Jugendthriller, mit einer sehr wichtigen Botschaft. Während des Lesens lernt man sogar einiges über sich selbst und man muss feststellen, was sogar in einem selbst schlummert. Die Geschichte hat nicht besonders viele Gruselstellen, ist allerdings ein Thriller auf eine andere Art und Weise. Man lässt sich in den Bann ziehen und auf falsche Fährten locken … Gut für ein etwas anderes „Zwischendurch“.

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