Kategorie

Kinder- und Jugendliteratur

[Rezension] Charis Cotter: „Das unsichtbare Mädchen“

Eine bewegende Geschichte über eine Freundschaft von zwei ganz besonderen Mädchen. Das eine wünscht sich nichts lieber, als echte Geister zu sehen. Die andere wünschte, die Geister würden endlich verschwinden.

Charis Cotter schafft die besondere Freundschaft, emotional und authentisch zu übermitteln. Dazu trägt vor allem der malerische Schreibstil bei, der diese „Geister“-Geschichte auf einzigartige Weise zum Leben erweckt.

[Rezension] Veronica Roth: „Die Bestimmung. Fours Geschichte“

Abgesehen von der Wiederholung von Ereignissen, die bereits zu Beginn von Band 1 geschehen sind, ist diese „Zwischengeschichte“ für Fans der Reihe eine schöne Ergänzung zur Hauptreihe von „Die Bestimmung“. Fours Charakter bekommt nun auch eine detaillierte Vergangenheit und es macht Spaß diese zu lesen.

Es empfiehlt sich zudem, dieses Buch erst nach der Reihe zu lesen, da sie, obwohl es in der Zeit vor bzw. zu Beginn von „Die Bestimmung“ spielt, einige Dinge spoilert und dadurch etwas zu viel für die Hauptreihe verraten würde.

[Rezension] Libba Bray: „The Diviners. Aller Anfang ist böse“ (Band 1)

New York 1926. Allein das lockte mich bereits an, in das „goldene Zeitalter“ einzutauchen. Allerdings wird das eigentlich wunderschöne Setting und eine relativ starke Hauptprotagonistin von einem zähen und langatmigen Schreibstil überschattet. Offenbar hat die Autorin ein Favel für ausgedehnte Kapitel über teilweise unwichtige Nebenstränge. Dadurch wirkt das Buch noch dicker, als es eh schon ist. Die Hälfte hätte gereicht und es wäre ein durchweg spannender Roman von der ersten bis zur letzten Seite geworden. So wiegt leider nur das Setting die Wertung des Buches etwas auf. Schade, das hätte so viel besser werden können!

[Rezension] Lois Duncan: „Killing Mr Griffin“

Ein typischer Roman von Lois Duncan. Spannende Momente und schaurige Erkenntnisse warten auf den Leser. Doch auch Szenen, die vorhersehbar sind, wenn man andere Werke der Autorin kennt. So ähnelt dieser Roman ziemlich der Grundidee von „Ich weiß, was du letzten Sommer getan“ hast und nimmt einen so bisschen die Luft aus den Segeln. Trotzdem ein solides Werk, dass man zwischendurch ruhig mal weg lesen kann.

Für mich persönlich war die Handlung nur nicht mehr all zu sehr überraschend, obwohl sie wirklich sehr gut aufgebaut wird; vor allem die Wendungen gegen Ende.

[Rezension] Sophia Bennett: „#rausmitderdicken“

Am Anfang dachte ich noch so: „Ja, klar. Natürlich musste das so kommen.“ Aber die Entwicklung ist bewegend, ja fast schon dramatisch. Bis zum Ende hat für mich das überraschende Niveau angehalten. Das Buch ist optimal an die Zielgruppe ausgerichtet und kann auch junge Erwachsene, wie mich, überzeugen.

Eine Geschichte zwischen Loyalität, Freundschaft unter Mädels, Liebe und der Hässlichkeit des Internets. Herausragend und absolut lesenswert!

[Rezension] M. Anjelais: „Killing Butterflies“

Zwei Teenager, zwei Mütter, eine Geschichte, die einen verändert, ob man es will oder nicht. Sie geht tief in die menschliche Psyche und beweist, dass man selbst von dem geblendet wird, was man wissen sollte, aber nicht wahrnehmen will. Man verbündet sich mit dem Bösen, ohne es zu wollen. Das Buch wird sicherlich die Meinungen spalten, aber genau das ist es, was die Geschichte ausmacht: sie spaltet. So, wie ein Schmetterling zwei Seiten hat: diese böse, alles zerstörende Raupe und der liebevolle, wunderschöne Schmetterling. Eine Geschichte voller Metaphern, die sehr nahe gehen. Eine Welt so klein und intensiv, dass sie einen buchstäblich verändern wird!

[Rezension] Marliese Arold: „Gefährliche Stille“

Mystery- und Thriller-Fans werden hier nicht unbedingt/wirklich auf ihre Kosten kommen, dazu war die Story einfach zu flach und hatte zu viel Jugend-Liebesdrama, das die ganze Spannung getötet hat. Einzig zwei/drei minimale Ereignisse, konnten meine Gänsehaut anstubsen, aber letztendlich doch nicht wach küssen. Weswegen ich mich mehrere Seiten oft einfach nur dem langweiligen Beziehungsdrama hingeben musste, der kaum was zur Geschichte an sich beigetragen hat.

Schade, da hätte mehr Thriller-Potenzial drin gesteckt. Für ein gemütlich Abend am Kamin kann man das Buch gern Zwischendurch lesen. Aber ansonsten würde ich das Buch keinem Thriller-Fan empfehlen.

[Rezension] Marissa Meyer: „Wie Sterne so golden“

Die Charaktere erleben viele Wendungen. Sie haben sich in der kurzen Zeit rasant entwickelt und nun gemeinsam ein Ziel, für das es sich zu Kämpfen lohnt: Die Hochzeit von Imperator Kai und Königin Levana verhindern. Levana stürzen und Prinzessin Selene zur rechtmäßigen Thronerbin und Königin von Luna einzuberufen. Doch vor ihnen liegen noch eine Menge Strapazen und ein Weg, der sternig, sandig und unendlich weit wirkt. Doch mit vereinten Kräften ist alles möglich!

»Wie Sterne so golden« hat mich weiter gerissen, als Band 1 oder 2 zuvor. Ich bin abgetaucht, habe losgelassen … habe mich in der Geschichte komplett verloren. Kurzum: Ich bin … überwältigt worden.

Neuzugänge #31 + „Herbst-Lesemarathon“

Es ist mal wieder soweit, Zeit für meine neuesten Bücher. In den letzten Tagen haben mich zwei Leseexemplare von zwei Verlagen erreicht. Eines sehnsüchtig erwartet, das andere als Überraschung erhalten :) Außerdem werde ich ab Heute noch an einem „Herbst-Lesemarathon“ teilnehmen, der verschiedene Aufgaben beinhaltet, die bis Winteranfang gelöst werden sollen. Doch dazu weiter unten mehr. Nun kommen wir erst mal zu den neuen Büchern :)

© 2017 Secrets of rock — Diese Website läuft mit WordPress

Theme erstellt von Anders NorénNach oben ↑

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen