Taschenbuch Archive - Sapphic Book Fox
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Buch-Rezension | Lizzie Huxley-Jones: “Make you mine this christmas”

“Make you mine this christmas” ist ein Adult-Roman passend für die winterlichen Feiertage? Könnte es mit diesem queeren Buch geben. Die Prota Haf ist Waliserin und bisexuell, dazu noch maximal tollpatschig. Kein Wunder also, dass sie von einem Chaos ins Nächste stolpert und das alles nur, weil sie das mit dem Mistelzweig durchziehen musste.

Die Geschichte ist divers und queer, leider mangelt es für mich persönlich an einem erträglichen Schreibstil. Zudem verstrickt sich die Prota in ein Lügennetz, Alk wird verharmlost und irgendwie widersprechen sich viele Szenen ungemein. Das alles ist leider Grund genug, dass ich das Buch nur wegen des Buchclubs beendet hatte, nicht, weil ich es mochte. Es hätte gut werden können, verlor sich aber in den Widersprüchen im Detail.

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Buch-Rezension | Lisa Jenn Bigelow: “Drum roll, Please”

Wer Camp Rock mochte, wird sich auch an “Drum Roll, please” erfreuen. Melly liebt es, Schlagzeug zu spielen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Olivia fahren sie in ein Musik-Camp. Camp Rockaway und das gesamte Setting erinnern an den Disney Film “Camp Rock”, nur in queer. Das Buch ist sicherlich kein absolutes Jahreshighlight, dennoch unterhaltsam und für spannende Stunden ist gesorgt.

Die Geschichte richtet sich vor allem an ein junges Publikum und das merkt man. Die Charaktere haben ihre eigenen Themen und so kommen auch Verlustangst und die Scheidung der Eltern zum Tragen, die Melly in ihrer Zeit im Camp Rockaway begleiten. Aber vielleicht, nur vielleicht, findet sie doch eine Person, die sie über das emotionale Leid hinweg helfen kann. Eine schnelle Lektüre für Zwischendurch.

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Buch-Rezension | Isabel Sterling: “This coven won’t break”

Spoiler Warnung. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der “These witches don’t burn”-Reihe.

Der zweite Band “This coven won’t break” von Isabel Sterling schließt nahtlos an der Vorgeschichte und Band 1 an. Der Krieg Hexen gegen Hexenjäger*innen ist im vollen Gange. Nebenbei haben wir noch zwei junge Hexen, die die Finger nicht voneinander lassen können und nebenbei eine Macht entfachen, von der die Hexenwelt noch nie gehört hat. Der Kampf gegen den Verlust der Zauberkräfte hat begonnen, wichtig ist jetzt nur eines: den Verstand nicht zu verlieren.

Die Sapphic Fantasyreihe rundum die 17-jährige Hannah Walsh bekommt einen würdigen Abschluss, der an manchen Stellen auch etwas weniger verwirrend hätte sein können und dennoch die Handlung vorangebracht hätte. Die Reihe hat mir sehr gefallen und ich würde sie allein wegen Hannah und Morgan erneut lesen.

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Buch-Rezension | Isabel Sterling: “These witches don’t burn”

Mit “These witches don’t burn” gelingt Isabel Sterling ein zauberhafter Auftakt. Wobei zauberhaft zu niedlich klingt, für das, was wirklich in der Geschichte passieren wird. Die lesbische Elemental Witch Hannah Walsh ist gerade aus ihrer Beziehung mit Veronica raus, als kurz vor dem neuen Schuljahr merkwürdige Dinge passieren, die nach magischen Opfergaben aussehen. Hannah wird das Gefühl nicht los, dass es kein Zufall ist und sich irgendwas zusammenbraut. Nebenbei will ihre Exfreundin sie zurück, obwohl Hannahs Herz bereits auf dem Weg zu einer anderen Person ist. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Gemma, die den Rücken stärkt. Eine queere Geschichte mit Tiefgang und dem Auftakt zur Dilogie, dessen Krieg vielleicht gerade erst begonnen hat. Die unterschiedlichen Repräsentationen von queeren Menschen rundet die Geschichte ab. Eine klare Empfehlung für alle, die sich nach magischen Sapphic Storys sehnen.

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Buch-Rezension | Auriane Desombre: “I think I love you”

Das Buch “I think I love you” ist ein seichter Jugendbuch-Roman, der alles mit sich bringt: zwei Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein können. Was sie verbindet? Sie sind beide queer. Emma, bisexuell und Feuer und Flamme für Rom-Coms, will einen Film drehen, der ENDLICH queere Leben repräsentiert. Währenddessen Sophia, seit Ewigkeiten als lesbisch geoutet, gerade aus Frankreich zurück ist, und findet, dass das Leben mehr Paris haben sollte.

Die Geschichte der beiden hat mich persönlich emotional abgeholt, obwohl sie eigentlich eher eine leichte Lektüre für Zwischendurch ist. Die Art und Weise, wie Feminismus, Empowernment und Queerness vereint wurden, hat mir das Herz erwärmt (und zweimal zu Tränen gerührt). Rundum ein gelungenes Werk, welches einer Rom-Com in keiner Weise nachsteht. Etwas leichte Kost mit einer Prise queerer Lovestory and Empowernment.

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Buch-Rezension | Jennifer Mathieu: “MOXIE. Zeit Zurückzuschlagen”

Mit der Geschichte von “MOXIE. Zeit zurückzuschlagen” auf Netflix und in Buchform wird Feminismus für Jugendliche deutlich greifbarer. Aber auch junge und alte Erwachsene werden hier noch einmal näher an das Thema geführt. Die Geschichte ist authentisch und die persönlichen Erfahrungen der Autorin sind auf den vielen Seiten spürbar. Absolute Empfehlung, Must-Read und eine Ermahnung, sich mit dem Ursprung der vielen feministischen Bewegungen noch einmal tiefer zu beschäftigen.

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Buch-Rezension | Julie Anne Peters: “Lies my girlfriend told me”

Alix ist eine Schülerin, die seit wenigen Wochen mit der beliebten und extrovertierten Cheerleaderin Swanee zusammen ist. Als eines Tages die Nachricht zu ihr getragen wird, dass ihre Freundin tot aufgefunden wurde, beginnt das Gedankenkarussell. Alix wollte nur ihre Sachen von Swanee abholen, als sie in ein Netz voll von Lügen tritt. Völlig gefangen in diesem Netz, verstrickt sie sich selbst in immer mehr Lügen. Selbst, als jemand Neues an ihre Tür klopft. Wer ist diese Frau, mit der sich Swanee hinter Alix’ Rücken zu schreiben schien? Würde sich Alix weniger in ihre eigenen Lügen verstricken, um zu rechtfertigen, was sie tut, wäre die Geschichte weitaus besser. Generell ist “Lies my girlfriend told me” spannend geschrieben. Die Spannungsbögen basieren allerdings nur auf Lügen, Lügen und Lügen. Würden die Charaktere hier ehrlich zueinander sein, gäbe es diese Geschichte nicht. Ein Buch für Zwischendurch ist es allemal.