Netflix Original: Do Revenge

Millenials erinnern sich vielleicht noch an den 1990er Filmhit „Eiskalte Engel“ (Original: „Cruel Intensions“), an den der 2022 Film „Do Revenge“ von Netflix stark erinnert. Twist um Twist überrascht der Film mit einem starken Drehbuch. Feminismus, Queerness und zwischendrin Frauen, die über ihre eigenen Schatten wachsen und alte Stigmata aufbrechen und Lösungen für toxische Probleme suchen. Von Beginn an ist der Film fesselnd und mitreißend. Absolute Empfehlung, vor allem für jene, die bereits „Eiskalte Engel“ geliebt haben. Der Cameo-Auftritt von „Eiskalte Engel“-Darstellerin Sarah Michelle Gellar ist die Kirsche.

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Meine Meinung zu „Do Revenge“

Private Schule, Rachefeldzug. Na, klingelt’s? Was ein wenig an „Eiskalte Engel“ (1999) erinnert, spielt 2022 und hat sogar einen Cameo-Auftritt von „Eiskalte Engel“-Star Sarah Michelle Gellar in Petto. „Do Revenge“ ist dennoch anders, trotz einiger parallelen. Was mir besonders gefallen hat, war das Auflösen von toxischen Problemen. Kein Rache auf Rache auf Rache auf Rache Konzept. Vielmehr hinterfragen sich die Charaktere, lernen aus ihren Fehlern und finden Wege, toxisches Verhalten nicht zu reproduzieren. Genau das macht den Charme des Films aus.

Making new friends

Drea ist beliebt auf ihrer Privatschule; ein Star. Sie ist mit dem beliebten Max zusammen, der ihr die Welt verspricht. Am nächsten Tag taucht ein Sextape auf und Drea stürzt im Ansehen ab. Max schwört, dass er nichts damit zu tun hat und mutiert zum Feministen an der Schule. Doch Drea glaubt dem nicht. Als sie Eleanor trifft, die sie nach Hause fährt, schließen die beiden einen Pakt. Sie wollen sich an ihren Mobber*innen rächen. Sie schmieden einen Plan, um es allen heimzuzahlen.

Nebenplot

Neben des Rachenplans gibt es einen süßen Nebenplot für die beiden Hauptcharaktere. Ganz nebenbei lernt Drea nämlich Russ kennen. Der scheint mit ihr anzubandeln, doch hat Drea überhaupt die Kraft für so etwas? Und wie ernst meint es Russ wirklich?

Eleanor hingegen lernt Gabbi kennen. Ausgerechnet die Schwester von Max. Direkt am ersten Schultag scheinen die beiden ein besonderes Band zu haben. Wie lang kann Eleanor den Racheplan mit Drea vor Gabbi geheim halten?

Der Racheplan

Drea und Eleanor switchen die Rollen und zecken sich in die Gruppen ein, die sie einst als Opfer auserkoren hatten. Der einst erfolgreiche Plan, droht außer Kontrolle zu geraten. Drea und Eleanor müssen die Köpfe zusammenstecken, um den Plan am Laufen zu halten. Doch welcher Plan war das nochmal?

Mein Fazit

Der Lernprozess und die Entwicklung der Charaktere ist zeitgemäß und passt perfekt in 2022. Die Twists in der Storyline sind wunderbar und man merkt, dass die Regie u.a. von einer Frau geführt wurde. Rachefeldzüge wird es immer geben. Wichtig ist, wie damit umgegangen und draus gelernt wird. Genau das schafft „Do Revenge“ und zieht Lehren aus dem eigenen Handeln. Absolute Empfehlung, vor allem für jene, die „Eiskalte Engel“ gemocht haben. Bonus: Es gibt queeren Content mit eine Sapphic-Nebenstory.

Daten zu „Do Revenge“

Titel (Original) Do Revenge
Hauptbesetzung Camila Mendes, Maya Hawke, Austin Abrams, Sarah Michelle Gellar
Typ Film
Genre Komödie, WLW, LGBTQIA+, Sapphic, Queer, Liebe
Länge 1h 58min
Altersempfehlung ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 2022
Regie Jennifer Kaytin Robinson
Trailer (öffnet in einem neuen Tab) Auf Youtube den Trailer ansehen.