Buchkritik

20Okt

Marliese Arold: „Gefährliche Stille“

Mystery- und Thriller-Fans werden hier nicht unbedingt/wirklich auf ihre Kosten kommen, dazu war die Story einfach zu flach und hatte zu viel Jugend-Liebesdrama, das die ganze Spannung getötet hat. Einzig zwei/drei minimale Ereignisse, konnten meine Gänsehaut anstubsen, aber letztendlich doch nicht wach küssen. Weswegen ich mich mehrere Seiten oft einfach nur dem langweiligen Beziehungsdrama hingeben musste, der kaum was zur Geschichte an sich beigetragen hat. Schade, da hätte mehr Thriller-Potenzial drin gesteckt. Für ein gemütlich Abend am Kamin kann man das Buch gern Zwischendurch lesen. Aber ansonsten würde ich das Buch keinem Thriller-Fan empfehlen.
29Sep

Marissa Meyer: „Wie Sterne so golden“

Die Charaktere erleben viele Wendungen. Sie haben sich in der kurzen Zeit rasant entwickelt und nun gemeinsam ein Ziel, für das es sich zu Kämpfen lohnt: Die Hochzeit von Imperator Kai und Königin Levana verhindern. Levana stürzen und Prinzessin Selene zur rechtmäßigen Thronerbin und Königin von Luna einzuberufen. Doch vor ihnen liegen noch eine Menge Strapazen und ein Weg, der sternig, sandig und unendlich weit wirkt. Doch mit vereinten Kräften ist alles möglich! »Wie Sterne so golden« hat mich weiter gerissen, als Band 1 oder 2 zuvor. Ich bin abgetaucht, habe losgelassen ... habe mich in der Geschichte komplett verloren. Kurzum: Ich bin ... überwältigt worden.
25Aug

Marc Elsberg: „ZERO. Sie wissen, was du tust“

Wenn du glaubst, dass dich Menschen anschauen, weil du interessant bist, dann hast du dich geirrt. Sie tun es nur, weil sie mit einem Wimpernschlag plötzlich dein gesamtes Leben auf ihren Screens haben. Klingt paranoid? Willkommen in Paranoia. ZERO zeigt dir, wie (un)sicher du wirklich bist und wie viel andere von dir tatsächlich wissen, ohne dein Zutun. Ein absolut grandioser Roman, der einen kleinen Denkanstoss gibt, wie sensibel die eigene Privatsphäre wirklich ist. Absolutes Must-Read!
05Jul

Veronica Rossi: „Getrieben. Durch ewige Nacht“

Eine atemberaubende Fortsetzung, die nahtlos an Band 1 anschließt. Genau wie im Vorgänger zeichnet sich auch dieser Band durch die besondere Beziehung zwischen Aria und Perry aus, die viele Hürden zu überwinden haben, um sich gegen die anderen durch zu setzen. Kaum ein Kapitel in dem nicht etwas dramatisches geschieht und damit die Geschichte unglaublich schnell voran treibt. Lieblingsbuch. Must-Read. Fesselnd. Lekker!
Veronica Rossi: "Gebannt"
24Jun

Veronica Rossi: „Gebannt. Unter fremden Himmel“

Selbst nach dem zweiten Mal liest sich das Buch in mein Herz. Stimmig von Anfang bis Ende. Cliffhanger, der Band Eins genauso gut abschließt, als wäre es ein Einzelband. Die Charaktere sind authentisch, die Welt eine fast realistische Zukunft. Zwei getrennte Welten, die sich irgendwie arrangieren müssen. Eine atemlose Geschichte, die mit vielen kleineren Abenteuern bestückt ist, die zum Finale hinzuführen. Band 1 ist ein gelungener Auftakt der "Aria und Perry"-Trilogie.
28Apr

Veronica Roth: „Die Bestimmung – Letzte Entscheidung“ (Band 3)

Und wieder einmal hat die Autorin großen Mut bewiesen, Mut für eine Entwicklung, vor deren Entscheidung viele zurückschrecken. Die Trilogie endet mit einem Paukenschlag, der dessen würdig ist. Und das, obwohl der Weg dorthin zwischendrin (teilweise) in noch mehr Verwirrung ausartet. Fragen bekommen ihre Antworten, Unklarheiten ihre Beweise. Ein gelungener Abschluss einer Reihe der Rebellion, die sich bis zum Ende mit Spannung durch drei Bände kennzeichnet.
27Apr

Veronica Roth: „Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit“ (Band 2)

Wow, was für eine Fortsetzung! Band 2 der "Divergent"-Trilogie konnte auf nahezu jeder Seite für zündende Spannung sorgen. Die Geschichte ging rasant voran, dass man mit den Augen und der Atmung kaum hinterher kam. Eine wirklich sehr gelungene Fortsetzung, die als krönenden Abschluss einen mega großen Cliffhanger bereit hält. Blut, Verweiflung, Krieg. Nichts für schwache Nerven!
22Apr

Veronica Roth: „Die Bestimmung“ (Band 1)

Der spannend-feurige Auftakt einer vermutlich grandiosen Geschichte mit viel Potenzial nach oben. Trotz einiger Ungereimtheiten und einer anfangs seltsamen Liebesgeschichte, können vor allem Schreibstil und der rasante Fortschritt der Story, insbesondere am Ende, die Spannung sehr schnell an den Siedepunkt schießen. Eine dramatisch-dystopische Geschichte über die Zukunft unserer Welt.
24Mrz

Jannis Becker: „Multiplayer – Gefährliches Spiel“

Eine interessante Geschichte die leider nicht gegen den absolut nervenden Hauptcharakter, Finja, bestehen kann, dass zum Leseabbruch des Buches führte. Trotz flüssigem Schreibstil und wohlgeformter Online-Game-Welt (und guter Erklärungen), blieb vor allem Finja im Gedächtnis, die auf nahezu jeder Seite ihren Körper und die Gesellschaft hasst. Ihre Minderwertigkeitskomplexe werden so schlimm, dass sie sich Psychopathen einbildet. Das war zu viel für mich und führte zum Abbruch des Buches.