Buchkritik

24Mrz

Jannis Becker: „Multiplayer – Gefährliches Spiel“

Eine interessante Geschichte die leider nicht gegen den absolut nervenden Hauptcharakter, Finja, bestehen kann, dass zum Leseabbruch des Buches führte. Trotz flüssigem Schreibstil und wohlgeformter Online-Game-Welt (und guter Erklärungen), blieb vor allem Finja im Gedächtnis, die auf nahezu jeder Seite ihren Körper und die Gesellschaft hasst. Ihre Minderwertigkeitskomplexe werden so schlimm, dass sie sich Psychopathen einbildet. Das war zu viel für mich und führte zum Abbruch des Buches.
14Feb

John Green: „The Fault In Our Stars“

Eine sehr aufwühlende und emotionale Geschichte, die den Leser auf eine tiefgehende Reise mitnimmt. Diese Reise wir voller Schmerz und Freude sein. Voll tiefgehender Liebe. Und das auf eine sehr poetische Art und Weise. Ein Buch mit Seltenheitswert, dass die richtigen Worte zur richtigen Zeit schreibt. Dieser Autor hat die passenden Worte auf der Schreibfeder.
12Feb

Marissa Meyer: „Das mechanische Mädchen“

Eine wunderschöne, aber auch traurige Ergänzung zur Hauptgeschichte der Luna-Chroniken. Um den vollen emotionalen Umfang zu begreifen, sollte man die Geschichte nach Band 2 lesen. Ansonsten wird nicht sehr viel gespoilert, daher kann man es auch gut nach dem ersten oder gar vor diesem lesen. Es nahm mich sehr emotional mit, und man musste mit der 11jährigen Cinder mitleiden. Sehr schöne Kurzgeschichte.
25Jan

Marissa Meyer: „Wie Blut so rot“

Auch Band 2 überzeugt, wie sein Vorgänger, mit einer unglaublichen Authenzität. Neue Charaktere wie Scarlet ("Rotkäppchen"-Adaption) frischen die Geschichte auf und bringen noch mehr Charme in die Handlung. Intrigen, Action, aber auch die Emotionen kommen in diesem Band nicht zu kurz. Eine wirklich gelungene Fortsetzung, ein Must Read! und absoluter Page Turner. Überzeugend von Anfang bis Ende. Einfach mega!
13Jan

Marissa Meyer: „Wie Monde so silbern“

Ein absolut geniales Buch was es geschafft hat, einen Spagat zwischen Science-Fiction und Märchen zu schaffen. Settung, Handlungen, Dialoge, selbst die Charaktere wirken absolut authentisch. Das Ende ist unerwartet und macht Hunger auf mehr. Ein absolutes MUST READ für Sci-Fi Fans, die dazu auf eine neue und moderne Aufmachung alter Märchen stehen. Pageturner mit Lieblingsbuch-Potenziel. Einfach Genial!
25Nov

Rachel Ward: „Drowning – Tödliches Element“

Eine sehr durchwachsene Geschichte, die einen abtauchen lässt. Der anfänglich holprige Schreibstil und das erzwungene Ende kratzen an der sonst sehr gut geformten Handlung. Hier wird Wasser wirklich zum Mörder und der Leser zum Überlebenskünstler. Nicht vergessen: Ab und zu Luft schnappen, bevor man abtaucht.
05Nov

Jeanne Ryan: „Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen“

Stalking und Manipulation auf einer neuen Ebene: Online und versteckt. Weil sie mit ihrem Schattendasein nicht mehr klar kommt, steigt Vee ins Onlinespiel "Risk" ein und setzt dabei nicht nur ihre Freundschaft und Leben ihren Geliebten aufs Spiel. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, in denen man mit der Naivität der Hauptperson klarkommen muss, wird schnell klar, dass "Risk" schon längst Besitz vom Leser übernommen hat. Packend und Paranoid. Ein krankes und perverses Spiel, dass sich deine tiefsten Ängste zu eigen macht, dich damit erpresst und nicht mehr los lässt.
29Okt

James Dawson: „Der Fluch von Hollow Pike“

Ein unglaublich spannend und fesselndes Buch, dass seinen Leser auf eine Reise nach "Hollow Pike" nimmt, um dessen Geheimnisse zu ergründen. Hexen, Krähen und verschiedenste Mythen, auf die Lis mit ihren Freundinnen trifft. Einfach genial, trotz einiger Klischees und einem für den Rest der Geschichte zwar passend guten, aber etwas schwächelndem Ende. Wer das Buch liest, wird auf eine Achterbahn voller Spannung, Gruseleffekten und fliegenden Seiten mitgenommen. MUST READ!
23Okt

Y-Titty: „Das Buch YOLO“

Das Buch lehrt den Leser, auf humoristisch und teils sarkastische Art und Weise, wie man ein YOLO-mäßiges Leben zu führen hat. Wie man mithilfe dieser Lebenseinstellung das Leben meistert, Hipstern aus den Weg geht oder einfach so in den Tag hinein lebt. Die teils versteckte Ironie, könnte auch falsche Vorstellungen erwecken bzw falsch verstanden werden (beispielsweise in Bezug auf Drogen oder Arbeit). Für Y-Titty-Fans sicherlich ein Must-Have, für alle anderen ganz nett für Zwischendurch. Wer immer mal nach dem Prinzip YOLO leben wollte, sollte gar nicht überlegen und das Buch direkt lesen! Ein paar wirklich witzige Anekdoten aus dem online Leben (z. B. aus Google und Facebook) schmücken die Lektüre, die der Zielgrupper ein paar sehr lustige Momente schenkt.