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Marissa-Meyer Renegades – Gefährlicher Freund

Marissa Meyer: „Renegades – Gefährlicher Freund“ (Band 1)

Die komplexe Welt von „Renegades – Gefährlicher Freund“ findet mit Band 1 einen wundervollen Beginn. Es sehr starker Reihenauftakt, noch dazu mit einer sehr starken Protagonistin, die ihren rechten Weg kennt, aber manchmal aus den Augen zu verlieren droht. Zwar wird die Geschichte aus zwei Perspektiven geschrieben, dennoch wird man den Eindruck nicht los, dass es eigentlich nur um Nova geht. Das ist auch gut so.

Man verliebt sich in die Protagonistin, die irgendwie anders ist, als man es erwartet. Bereits mit dem Prolog springt man als Leser sofort in die Geschichte rein und wird in ihren Bann gezogen. Am Ende möchte man nur noch eines: Weiterlesen. Vermutlich DAS Jugendbuch 2018, welches mit so viel Ideen daher kommt, ohne damit zu protzen. Absolute Leseempfehlung.

19Sep
[Filmkritik] Netflix Original: Alex Strangelove

Netflix Original: Alex Strangelove

„Alex Strangelove“ behandelt die Thematik des „Erwachsen werden“ und finden der eigenen (sexuellen) Identität. Es ist humoristisch und dennoch ernst. Allerdings an einigen Stellen auch sehr kindisch, weswegen man sich oft fragt, ob die Charaktere nun siebzehn oder sieben sind. Thematisch ist der Film jedoch goldrichtig. Drei Sterne für einen Film, bei dem man – trotz der kindischen Atmosphäre an mancher Stelle – mitfiebern kann. Besonders der Umgang mit den verschiedenen Sexualitäten ist an dieser Stelle hervorzuheben.

16Sep
Buchcover für Julia Engelmann Keine Ahnung, ob das Liebe ist

Julia Engelmann: „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“

„Keine Ahnung, ob das Liebe ist“ oder: Keine Ahnung, wie ich dazu stehen soll. Das Taschenbuch ist geschlossen und besticht mit einem speziellen Humor, den vor allem Engelmann Fans lieben werden. Lyrisch sind die Texte teils sehr schön zu lesen, teils etwas schwierig zu verstehen, da man die Hintergründe manchmal nicht versteht. Auch das macht Poesie irgendwie aus. Für die besondere Poesie vergebe ich fünf Sterne, insgesamt ist das Buch ein starkes drei Sterne-Werk.

10Sep
Buchcover für B.A. Paris mit Breakdown

B.A. Paris: „Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld“

„Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld“ ist ein Psychothriller, der von Anfang bis Ende geschlossen wird. Das Buch ist gut strukturiert und baut logisch aufeinander auf. Obwohl es im Mittelteil etwas zu sehr an einen Roman erinnert, kann der Psychothriller überzeugen. Vor allem der Schreibstil schafft es, „weniger spannende“ Passagen mit Spannung zu füllen. Wegen der durchrüttelten Psyche der Protagonistin, durchlebt und erleidet man die Geschichte in einem besonderen Tempo. Vier Sterne für eine rundum geschlossene Geschichte, deren Mittelteil etwas kürzer hätte sein können.

06Sep
Daniel-Höra-Kill-You

Daniel Höra: „Carlsen Clips: Killyou!“

„Carlsen Clips: Killyou!“ schafft eine authentische Geschichte über Spielsucht. Dabei gelingt dem Autor eine Handlung aus der Sicht des Gamers, ohne mit dem Finger auf ihn zu zeigen. Auch als gelegentlicher Zocker erkennt man sich in so mancher Situation wieder, was das Buch so unglaublich wertvoll macht. Eine wunderbare Geschichte, die mit hoher Authentizität das Thema Spielsucht für Jugendliche greifbar macht. Zudem bietet der Verlag Unterrichtsmaterial dafür an. Ich kann daher die Geschichte jedem empfehlen, vor allem Lehrern, die das im Unterricht besprechen sollten.