19Sep
[Filmkritik] Netflix Original: Alex Strangelove

Netflix Original: Alex Strangelove

„Alex Strangelove“ behandelt die Thematik des „Erwachsen werden“ und finden der eigenen (sexuellen) Identität. Es ist humoristisch und dennoch ernst. Allerdings an einigen Stellen auch sehr kindisch, weswegen man sich oft fragt, ob die Charaktere nun siebzehn oder sieben sind. Thematisch ist der Film jedoch goldrichtig. Drei Sterne für einen Film, bei dem man – trotz der kindischen Atmosphäre an mancher Stelle – mitfiebern kann. Besonders der Umgang mit den verschiedenen Sexualitäten ist an dieser Stelle hervorzuheben.

16Sep
Buchcover für Julia Engelmann Keine Ahnung, ob das Liebe ist

Julia Engelmann: „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“

„Keine Ahnung, ob das Liebe ist“ oder: Keine Ahnung, wie ich dazu stehen soll. Das Taschenbuch ist geschlossen und besticht mit einem speziellen Humor, den vor allem Engelmann Fans lieben werden. Lyrisch sind die Texte teils sehr schön zu lesen, teils etwas schwierig zu verstehen, da man die Hintergründe manchmal nicht versteht. Auch das macht Poesie irgendwie aus. Für die besondere Poesie vergebe ich fünf Sterne, insgesamt ist das Buch ein starkes drei Sterne-Werk.

10Sep
Buchcover für B.A. Paris mit Breakdown

B.A. Paris: „Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld“

„Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld“ ist ein Psychothriller, der von Anfang bis Ende geschlossen wird. Das Buch ist gut strukturiert und baut logisch aufeinander auf. Obwohl es im Mittelteil etwas zu sehr an einen Roman erinnert, kann der Psychothriller überzeugen. Vor allem der Schreibstil schafft es, „weniger spannende“ Passagen mit Spannung zu füllen. Wegen der durchrüttelten Psyche der Protagonistin, durchlebt und erleidet man die Geschichte in einem besonderen Tempo. Vier Sterne für eine rundum geschlossene Geschichte, deren Mittelteil etwas kürzer hätte sein können.

06Sep
Daniel-Höra-Kill-You

Daniel Höra: „Carlsen Clips: Killyou!“

„Carlsen Clips: Killyou!“ schafft eine authentische Geschichte über Spielsucht. Dabei gelingt dem Autor eine Handlung aus der Sicht des Gamers, ohne mit dem Finger auf ihn zu zeigen. Auch als gelegentlicher Zocker erkennt man sich in so mancher Situation wieder, was das Buch so unglaublich wertvoll macht. Eine wunderbare Geschichte, die mit hoher Authentizität das Thema Spielsucht für Jugendliche greifbar macht. Zudem bietet der Verlag Unterrichtsmaterial dafür an. Ich kann daher die Geschichte jedem empfehlen, vor allem Lehrern, die das im Unterricht besprechen sollten.

20Aug
Titelbild zu Off Topic: Unterwegs mit dem Rad

Unterwegs mit dem Rad

Ich habe seit Freitag für eine Woche Urlaub. Nachdem ich den Samstag einfach mit Nichtstun verbracht habe, wollte ich mal etwas produktiver ans Werk gehen. Das Nicht-Nichtstun führte mich auf eine 4,5 stündige Tour mit dem Rad den Rhein entlang.

18Aug
Buchcover für Mädchen, Mädchen, tot bist du

Mel Wallis de Vries: „Mädchen, Mädchen, tot bist du“

„Mädchen, Mädchen, tot bist du“ ist eine Geschichte, die bereits zu Beginn mit einem guten Tempo startet. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und durchlebt – im wahrsten Sinne – mehrere Tode. Ein typischer de Vries Jugendthriller, der nur so vor Spannung trotzt. 

Besonders gut gelingt es de Vries den Leser auf diverse falsche Fährten zu locken. Das macht die Geschichte um so spannender. Die Auflösung am Ende kommt mit keinem Paukenschlag, sondern einem ganzen Silvester-Feuerwerk. Ein absolut spannender Jugendthriller. Eine klare Empfehlung für de Vries Fans, Leute, die gerne Rätsel lösen oder generell auf (Jugend-)Thriller stehen.