Schlagwort: kolumne

26Nov

Warum dicke Bücher mich abschrecken

Seit mehr als drei Wochen lese ich nun an "The Diviners" von Libba Bray. Einem Wälzer von 704 Seiten bei dem ich aktuell auf Seite 371 bin. Und dieses Buch war der Anlass dafür, dass ich über meine Abneigung gegenüber dicken (oder gar fetten) Büchern erneut nachdenke. Ich weiß, dass es als Buchjunkie und Buchblogger und überhaupt als Buchliebhaber, eine Schande ist, darüber überhaupt nachzudenken. Aber es beschäftigt mich ständig. Und das hat einige Gründe, warum ich mir dreimal überlege, ob ich ein 700 Seiten Wälzer oder ein 300 Seiten Roman kaufe. Der Text darf durchaus ironisch verstanden werden. Was wäre das auch für eine Welt, wenn man nicht mal etwas kritisch-angehauchtes mit etwas Humor schreiben würde. Ich freue mich am Ende im Übrigen auch auf eure Meinungen. Wie steht ihr zu dicken Büchern (ab 450 Seiten)?
23Jun

Realitätsverlust

Ich habe jetzt arge Entzugserscheinungen. Ich habe in den letzten 14 Tagen gerade mal 30 Seiten gelesen. Viel zu wenig. Und wer ist Schuld daran? Also ich ja nicht. Ich schiebe es auf das Studium. Da bastelt und lernt man den ganzen Tag und hat keine Freizeit. Nein, man plant sogar seine Freizeit danach, wie viel man noch arbeiten muss. Herje. Ich will endlich wieder lesen! Aber warum? Warum suchte ich danach, endlich wieder Zeit zum lesen zu haben?
17Jun

Traurige Wahrheit

Ich habe mich endlich dazu durchgerungen mir selbst einzugestehen ... ja, ich bin ein Buchjunkie. Frustriert von der Uni und den ganzen Abgaben, und der Tatsache bei 30 Grad in der Wohnung zu bleiben, weil man arbeiten muss, habe ich mich entschlossen, rauszugehen. Mit Paramore auf den Ohren, ging ich also los. Das Ziel war es einen Brief einzuwerfen. Und weil ich gerade in meiner Fitness-Phase bin, habe ich Nein zum Bus gesagt und bin 2 1/2 km in die Stadt gegangen. Abgesehen von der absolut viel zu hohen Temperatur, war es ganz entspannt.