Spoiler-Warnung: Es handelt sich dabei um die 2. Staffel.

„The 100“ hat nach der ersten Staffel einen absoluten Suchtfaktor erreicht, den ich lange nicht mehr für eine Serie empfunden habe. Die zweite Staffel konnte die erste Staffel übertreffen mit noch mehr Spannung und Intrigen. Das schlimm-beste an der zweite Staffel ist, dass sie zeigt, zu welchen Mitteln wir greifen, wenn wir ums Überleben kämpfen. Es ist erschreckend und teilweise echt ekelerregend. Die zweite Staffel setzt allem noch einen drauf. Sie setzt nahtlos an der Geschichte von der ersten Staffel an und man bemerkt gar nicht, dass man die Staffel plötzlich durchgeschaut hat. Absolute Weiterempfehlung!

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Trailer

Spoiler-Warnung: Es handelt sich dabei um die 2. Staffel.

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Zur Geschichte

Spoiler-Warnung: Es handelt sich dabei um die 2. Staffel.

Von den ursprünglich 100 Jugendlichen, die zur Erde geschickt wurden, sind nicht mehr viele übrig. Mittlerweile sind die Erwachsenen nachgekommen und ebenfalls auf der Erde. 48 der Jugendlichen wurden gefangen genommen und zu einem geheimen Ort gebracht. Es stellt sich raus, dass in Mount Weather überlebende Menschen sind. Sie werden von den Sky People gefürchtet und Mountain Men genannt. Diese können jedoch nicht raus aus ihrem Bunker, da sie, anders als die Grounder oder Sky People sich nicht an die Strahlung anpassen konnten.

Sie wären keine Menschen, wenn sie nicht versuchen würden eine Lösung zu finden. Nun klärt sich auch, warum die Sky People gefangen genommen wurden, warum die Grounder Angst vor ihnen haben und woher die Reaper stammen. Die Reaper sind das, was von den Grounder übrig geblieben ist, nachdem die Leute in Mount Weather mit ihren Experimenten an ihnen fertig sind. Hier zeigt sich auch ein neuer Bösewicht, der durch Cage Wallace (gespielt von Johnny Whitworth) verkörpert wird. Sein Vater sehnte sich immer danach, die Luft draußen zu atmen und die Natur zu beobachten. Jedoch kannte er seine Grenzen bei den Experimenten an den Grounder und Sky People, Cage hingegen ist es egal. Wenn Menschen, in dem Fall Sky People sterben müssen, damit seine Leute draußen überleben können, dann geht er über diese Leichen und stapelt noch 1-2 mehr drauf.

Clarke, die im Laufe der ersten Staffel, neben Bellamy, zum Anführer der Sky People wurde, wacht in der Quarantäne Station auf. Sie ist die einzige, die diese heile Welt, die Präsident Wallace aufrecht erhält, infrage stellt. Während Monty und Jasper sich voll und ganz auf das Leben in dem Bunker einstellen, fallen Clarke immer mehr Dinge auf, die hier falsch laufen. Zuerst sieht sie einen Mann mit schlimmsten Verbrennungen auf der Krankenstation. Wenige Stunden später ist er fast geheilt von den Verbrennungen. Sie fasst den Entschluss, sich selbst zu verletzen, um erneut auf die Krankenstation zu kommen. Dort entdeckt sie in einem geheimen Gang das große Geheimnis von Mount Weather. Hier zeigt sich (ohne zu viel zu spoilern) das abartige Gesicht der Mountain Men und warum die Grounder so viel Angst vor ihnen haben. Der Kampf gegen die Mountain Men beginnt und damit auch das erste Bündnis zwischen Grounder und Sky People.

Jaha hingegen, der dem Wiedersehen seines verstorbenen Jungen sehr nahe war, gelingt es durch eine wahnsinnige Vision ebenfalls auf die Erde zu kommen. Dort entwickelt er sich zu einem seltsamen Menschen, was vor allem in der dritten und vierten Staffel noch von Bedeutung sein wird. Ohne zu wissen, dass Jaha noch lebt, begründen die Erwachsenen der Ark, die zum Ende der ersten Staffel ihren Weg auf die Erde fanden, ein Camp: Camp Jaha.

Gezeichnet von den Kämpfen und der Angst Clarke nie wieder zu sehen, begeht Finn einen riesigen Fehler und handelt aus Wut, Angst und Verzweiflung. Diese Tat ist fast so schrecklich wie die Verzweiflungstat der Mountain Men gegen Ende der Staffel. Da genauere Details zu viel verraten, bleiben diese an dieser Stelle aus. Wer mehr erfahren möchte, sollte die zweite Staffel unbedingt schauen!

 

Mein Endfazit

Spoiler-Warnung: Es handelt sich dabei um die 2. Staffel.

Mir ist das Herz zerbrochen, als Raven zum Ende der ersten Staffel bewegungsunfähig wurde. Es hat meinen Hass auf Murphy geschürt. Vor allem in den ersten Folgen der zweiten Staffel, als klar wurde, dass Ravens linkes Bein vermutlich nie wieder bewegt werden kann. Es hat mir das Herz zerrissen.

Ich hasse Cage Wallace. Dieser Typ widert mich so unglaublich an, weil er zeigt, zu was wir Menschen fähig sein können. Das Experiment mit den Grounder und Sky People ist nichts anderes, was wir mit Tieren machen. Es sind eben Menschen, statt Tiere, was mich persönlich noch mehr anekelt. Das gefiel mir andersrum besonders, dass die Macher der zweiten Staffel es geschafft haben, so überzeugend zu sein, dass ich mich vor mir als Mensch, als Teil dieser Menschheit geekelt habe.

Erschreckt hat mich, in welche Richtung sich Finn entwickelt hat. Er war nie einer meiner Lieblinge, aber er macht, aus Liebe zu Clarke, fast eine 180 Grad Wendung. Da ist das, was die Geschichte weiter für ihn vorgesehen hat, kaum verwunderlich.

Die zweite Staffel konnte auf so vielen Ebenen der ersten Staffel noch einen Löffel, nein eine ganze Wagenladung drauf setzen. Vor allem habe ich Octavia ab dieser Staffel unglaublich ins Herz geschlossen. Ihre Liebe zu Lincoln und das Gefühl endlich zu jemanden zu gehören, haben sie in der Staffel unglaublich stark gemacht. War sie doch jahrelang das „Mädchen, das man im Boden versteckt hat“. Diese Stärker wird sie noch für die folgenden Staffel gebrauchen. Mein Tipp: schaut euch die Serie auf Englisch an. Octavia wird durch die originale Stimmung deutlich stärker.

Meine Lieblingscharakter in der 2. Staffel:
Octavia Blake
Bellamy Blake
Clarke Griffin
Anya und Lexa
Raven Reyes

 

Seriendaten

Filmtitel: The 100
Originaltitel/Alternativ-Titel: The 100
Schauspieler (Auswahl): Eliza Taylor, Bob Morley, Thomas McDonell, Marie Avgeropoulos
Staffel: 2
Anzahl der Folgen: 16
Länge je Folge: ca. 40-45 min
FSK: 16
Genre: Fantasyserie, Science Fiction-Serie, Drama, Postapokalypse
Erscheinungsdatum: 22.07.2015
Regie: Bharat Nalluri, Dean White